Mittwoch, Oktober 18, 2017

Kaum ein Tier kommt im Laufe seines Lebens an einem chirurgischen Eingriff vorbei. Sei es „nur“ die Kastration, eine Bißverletzung bei einer Rauferei oder ein Abszess. Auch gynäkologische Notfälle bedürfen oftmals eines chirurgischen Eingriffs.
Derlei Eingriffe werden bei uns unter größtmöglicher Sorgfalt durchgeführt. Großes Augenmerk legen wir vor allem auf die Narkose und das Narkosemonitoring. So wird jeder Patient während einer Operation mittels EKG, Atemmonitor und Pulsoximetrie überwacht. Intravenöser Dauerzugang ist selbstverständlich.

Die Kontrolle von Zähnen und Zahnfleisch ist fixer Bestandteil praktisch jeder Visite. Wenngleich Tiere unter Zahnschmerzen weniger zu leiden scheinen, als wir Menschen, können doch etliche Gesundheitsstörungen von einem erkrankten Gebiss verursacht werden.   

Zahnstein ist ein Hort von Bakterien, deren Toxine nicht nur zu schlechtem Atem, Paradontose und Zahnausfall führen. Chronische Fäulnisprozesse vergiften letztendlich den gesamten Organismus.

Die tierärztliche Notfallmedizin ist bunt wie das Leben.

  • Autounfälle,
  • Bißverletzungen,
  • Herz-Kreislaufnotfälle,
  • akutes Organversagen,
  • Vergiftungen,
  • heftiges Erbrechen, bis hin zum banalen Durchfall mit Elektrolytengleisung , u.s.w. 

Durch Equippment und nottierärztliche Erfahrung sind wir gut gegen Notfälle gerüstet. Ihr Tier durchläuft bei Notwendigkeit eine Diagnosestraße von Blutanalyse, Röntgen bis Ultraschall in 15 Minuten.