
Auch wenn Österreich an die siebente Stelle bei der Verteilung des Reichtums vorgerückt ist und für viele „Armut in Österreich“ nicht existiert, wächst dennoch die Zahl jener, die an oder unter der Armutsgrenze leben müssen. Knapp 500.000 Menschen sind in Österreich von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen, Frauen stärker als Männer. Gut eine Million sind „armutsgefährdet“ , ihr Einkommen liegt unter der Armutsgrenze. In St. Pölten wird die Zahl auf ca. 5.000 geschätzt. "SOMA" nennt sich der Sozialmarkt in St. Pölten. Diese Einrichtung bekommt Waren, die beispielsweise wegen Transportbeschädigungen, Fehletikettierungen oder zu geringer Ablauffrist am freien Markt nicht verkauft werden können, und gibt sie zu "symbolischen" Preisen an Menschen an der Armutsgrenze weiter. Personen, die weniger als 807€ im Monat zur Verfügung haben, erhalten einen "Einkaufspass"für den SOMA-Markt.
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Tierbesitzer, die solch einen Einkaufspass vorweisen, erhalten in meiner Ordination einen 50%igen Preisnachlass. Diese freiwillige Sozialleistung erstreckt sich auf alle tierärztliche Leistungen, die in dieser Praxis angeboten werden mt Ausnahme von Tiernahrung sowie rezept- und apothekenpflichtigen Arzneimittel. Hier bin ich an das Tierärztegesetz und die Hausapothekenverordnung gebunden, die fixe Apothekenverkaufspreise vorgibt. Das Unterschreiten des Honorrarsatzes bei Sozialfällen ist jedoch durch Abschnitt1 Pkt.12 der tierärztlichen Honorrarordnung gedeckt. SOTA-Sprechstunde ist vorerst jeden Montag von 11:00 - 12:00 |
Zugegeben, wenn man sich entscheiden muss, ob man einheizt, oder doch lieber seinen Kindern was zu essen kauft, mag die Gesundheit des "Dackels" nicht so wichtig erscheinen. Ich denke aber, daß jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten soziale Verantwortung trägt und einen Beitrag zum Wohle der Kommune leisten sollte. Ich erfülle diesen Beitrag mit dem, was ich am besten kann: Tiere heilen. |